Über uns

Ziele des Projekts

Ziel des Projekts Frankophonie interaktiv! ist es, eine interaktive Karte aller frankophonen Länder und Regionen zu entwickeln, die eine Übersicht über die gesamte, weltweite Frankophonie ermöglicht. Als frankophon werden dabei diejenigen Gebiete bzw. Regionen betrachtet, in denen das Französische den Status einer Amts-, Bildungs-, Verkehrs- oder Minderheitensprache hat; d.h. frankophon wird hier im eigentlichen Wortsinn als französischsprachig verstanden.

Neben der interaktiven Karte stellen standardisierte Übersichtsseiten zu den einzelnen frankophonen Regionen das Herzstück des Projekts dar. Auf diesen wird der sprachwissenschaftliche Forschungsstand zum Französischen in den jeweiligen Regionen überblicksartig dargestellt; die Darstellung erfolgt anhand standardisierter Themenfelder wie beispielsweise „Sprachgeschichte", „Sprachpolitik / Sprachpflege" oder „Innersprachliche Merkmale".

Forschendes Lernen

Das Projekt wird nach dem hochschuldidaktischen Prinzip des Forschenden Lernen durchgeführt: Die am Projekt beteiligten Studierenden aus den B.A.-Studiengängen des Romanischen Seminars verantworten die Gestaltung jeweils einer Übersichtsseite. Dabei werden sie fachlich und methodisch angeleitet.

Neben der Arbeit an einer konkreten Übersichtsseite werden die Studierenden auch in die Entwicklung und Konzeption des Gesamtprojekts eingebunden und engagieren sich etwa bei der Konzipierung weiterer Funktionen und interaktiver Elemente, bei der Programmierung oder bei der Beschaffung und Bibliographie von Fachliteratur.

Kompetenzentwicklung

Durch die intensive Auseinandersetzung mit den sprachwissenschaftlichen Inhalten bezogen auf diatopische Varietäten des Französischen trainieren die Studierenden zentrale Kompetenzen des wissenschaftlichen Arbeitens, etwa das Recherchieren von Fachliteratur, das Aufbereiten fachwissenschaftlicher Inhalte und das (wissenschaftliche) Schreiben.

Nachhaltigkeit

Der Prozess des Forschenden Lernens ist nicht auf die Entwicklungsphase des Projektes begrenzt; das fertige Resultat kann wiederum in sprachwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen zum Einsatz kommen und zukünftigen Studierendengenerationen u.a. dazu dienen, sich einen ersten Überblick über den Forschungsstand zu einer bestimmten frankophonen Region zu verschaffen und davon ausgehend z.B. Haus- oder Abschlussarbeiten zu konzipieren.

Projektleitung und Förderung

Das Projekt wird von Dr. Judith Kittler und Philip Oppenländer betreut und entsteht am Romanischen Seminar der Ruhr-Universität Bochum.

Die Durchführung erfolgt im Rahmen des Universitätsprogramms Forschendes Lernen und individuelle Profilbildung der Ruhr-Universität Bochum, das innovative Lehr-Lern-Formate fördert und Studierende bereits im Bachelorstudium an wissenschaftliches Arbeiten heranführt.